Rotfeder ( Scardinius erythrophthalmus )
15 bis 30 cm, max. 50 cm
Merkmale: gedrungener, hochrückiger
Körper, Ansatz der Rückenflosse hinter dem der Bauchflossen
Lebensraum: Flüsse, Seen
Nahrung: Pflanzen, Algen, Insekten, Kleinkebse
Die Rotfeder kann anhand der Iris des Auges und der Körperfarbe vom Rotauge unterschieden werden. Die Iris der Rotfeder ist gelb und nicht rot, wie die der Plötze. Rotfedern leben vor allem in stehenden und langsam fließenden Gewässern. Sie bilden nahe der Oberfläche Schwärme, die sich aber auch in mittleren Tiefen bewegen. Ihr Fleisch schmeckt besser als das vom Rotauge, hat aber ebenso viele feine Gräten. Die Rotfeder erträgt erhöhte Temperaturen, Gewässerüberdüngungen und geringen Sauerstoffgehalt relativ gut, reagiert dagegen empfindlich auf organische Verschmutzung.
Zur Laichzeit (Mai - Juli) suchen die Tiere schwarmweise flache, dicht bewachsene Uferstellen auf. Hier werden die klebrigen, ca. 1,5 mm großen Eier (100.000 - 200.000/Weibchen) an Wasserpflanzen abgelegt. Da die Rotfedern oft mit anderen Weißfischen zusammen ablaichen, kommt es gelegentlich zur Bastardierung mit anderen Arten.





